Donnerstag, 12. Juli 2012

Tag 6: Baum von Tule und Ruinenstadt von Mitla

Santa María del Tule

In Santa María del Tule, 10 km östlich von Oaxaca, steht Mexikos berühmtester und schönster Baum, der Arbol del Tule. Es ist eine riesige Mexikanische Sumpfzypresse (Taxodium mucronatum) . Die Mexikaner nennen die Baumart Ahuehuete oder Sabino.Der Baum soll mindestens 2000 Jahre alt sein. Mit seiner Höhe von 42 m kann er bei weitem nicht gegen die höchsten Bäume der Welt ankommen, die in Kalifornien stehen und über 110 m hoch sind. Auch sein Gewicht von 636 Tonnen wird von ein paar kalifornischen Bäumen noch recht deutlich geschlagen. Immerhin handelt es sich aber mit einem Umfang von 58 m um den dicksten Baum der Welt und er gehört auf jeden Fall zu den größten Lebewesen der Erde.DNA-Analysen haben eindeutig gezeigt, dass es sich um einen einzigen Baum handelt, und nicht etwa um ein ganzes Bündel. Die Sabinos neigen ab einem Alter von etwa 500 Jahren dazu, einen bizarren Stamm zu bilden. Santa María del Tule ist ein kleines Städtchen, der Baum steht im Zentrum im Garten der Kirche. Es wird ein kleines Eintrittsgeld von 7.00 Peso verlangt. Kinder bieten an, den Baum zu erklären und sie zeigen mit kleinen Taschenspiegeln, welche Figuren man in der Baumrinde erkennen kann, den Elefanten, den Löwenkopf und vieles mehr.Es gibt noch ein paar weitere, nicht ganz so spektakuläre Baumriesen in dem Städtchen. Die Souvenir- und Essensstände sind in zwei Märkten in der unmittelbaren Nachbarschaft untergebracht. Auch das sehr gut im Schuss gehaltene Kirchlein ist einen Blick wert.


Ruinenstadt von Mitla

Mitla ist nach Monte Albán die zweitwichtigste archäologische Stätte in Oaxaca. Sie liegt im Gebiet des heutigen Städtchens San Pablo Villa de Mitla, weniger als 1 km nordöstlich des Zentrums. Es handelt sich um eine zapotekische Wohn- und Zeremonialanlage, die später von den Mixteken übernommen wurde. Schon mindestens 500 v. Chr. wurde hier gesiedelt, das Zeremonialzentrum war bis zur Ankunft der Spanier in Betrieb. Die Gebäude, die man heute sieht, wurden danach als Wohn- oder Verwaltungsgebäude weitergenutzt. Die Kirche Templo de San Pablo Apóstol wurde auf den Fundamenten weiterer Bauwerke erstellt. Mitla ist nach Monte Albán die zweitwichtigste archäologische Stätte in Oaxaca. Sie liegt im Gebiet des heutigen Städtchens San Pablo Villa de Mitla, weniger als 1 km nordöstlich des Zentrums. Es handelt sich um eine zapotekische Wohn- und Zeremonialanlage, die später von den Mixteken übernommen wurde.
Schon mindestens 500 v. Chr. wurde hier gesiedelt, das Zeremonialzentrum war bis zur Ankunft der Spanier in Betrieb. Die Gebäude, die man heute sieht, wurden danach als Wohn- oder Verwaltungsgebäude weitergenutzt. Die Kirche Templo de San Pablo Apóstol wurde auf den Fundamenten weiterer Bauwerke
 








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