Mittwoch, 22. Mai 2013

Guadix 22 / 24 Mai

Guadix

ist eine Stadt in einer fruchtbaren Hochebene im Nordosten der Provinz Granada (Spanien) in 915 m Höhe am Ufer des Río Guadix gelegen. Der Ort ist vor allem bekannt für seine Höhlenviertel: In das weiche Kalktuff- und Lössgestein sind ca. 2000 Wohnhöhlen gegraben, in denen je nach Quelle 4000 bis 10.000 Menschen leben.

Guadix war bereits den Phöniziern im 8. Jahrhundert v. Chr. als Acci bekannt, und wurde unter den Römern zu einer wohlhabenden Kolonie. Später wurde es durch das Wirken des Predigers Torquatus von Acci (spanisch San Torcuato) zu einer der ersten christlichen Städte in Spanien, und zu einem der ersten und wichtigsten westgotischen Bischofssitze. Unter den Mauren blühte die Stadt auf, wurde zu einem Zentrum der Seidenherstellung und bekam ihren heutigen Namen, der auf das arabische ‏وادي آش‎ / Wādī Āš / ‚Fluss des Lebens‘ zurückgeht. 1489 fiel die Stadt während der Reconquista (Rückeroberung) durch die Katholischen Könige in christliche Hände; unter den Christen wurden die Kathedrale, die Plaza Mayor und zahlreiche Kirchen gebaut. Die Innenstadt hat unter den napoleonischen Truppen (1810) und dem Spanischen Bürgerkrieg (1936) sehr gelitten.
Seit 1987 ist Guadix eine Partnerstadt von Buenos Aires (Argentinien), evtl. geschah dies zum 450. Todestag von Pedro de Mendoza.






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