Sonntag, 13. März 2016

Historic train trip through Switzerland in a Orient Express Coach

Der Orient-Express war ursprünglich ein nur aus Schlaf- und Speisewagen zusammengesetzter Luxuszug der Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL), der erstmals am 5. Juni 1883 verkehrte. Er verband Paris mit Konstantinopel (seit 1930 Istanbul) und weiteren Zielen in Osteuropa. Der oft als König der Züge und Zug der Könige bezeichnete Zug war Kernelement eines ganzen Systems von Luxuszügen, die vor allem der Verbindung von Paris und den Kanalhäfen mit verschiedenen Zielen in Mittel- und Osteuropa sowie auf dem Balkan dienten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Orient-Express mit Abschaffung der Zuggattung der Luxuszüge und der Aufnahme reiner Sitzwagen zu einem normalen Schnellzug. Ab 2002 als Nachtzug auf die Strecke Paris–Wien beschränkt, verkehrte der Orient-Express seit Juni 2007 weiter verkürzt auf der Strecke Straßburg–Wien. Diese Zugverbindung wurde mit dem Fahrplanwechsel Dezember 2009 eingestellt; nach 126 Jahren war dies das Aus für den Orient-Express als fahrplanmäßigen Zug.

Seit Mitte der 1970er-Jahre werden durch verschiedene Anbieter Sonder- bzw. Touristikzüge mit restaurierten alten Wagen der CIWL betrieben. Diese Züge, die nicht in den normalen Fahrplänen der europäischen Bahngesellschaften aufgeführt werden, nutzen teilweise früher vom Orient-Express und seinen Zweigzügen befahrene Strecken; ihre Namen sind vom historischen Orient-Express abgeleitet.

Bekannt geworden ist der Orient-Express auch als Schauplatz in Film- und Literaturklassikern, vor allem durch Agatha Christies Kriminalroman Mord im Orient-Express.














































Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen